Filterüberwachung für piFLOW®p und piFLOW®t – jetzt vollständig in den Konfigurator integriert

Veröffentlicht 15.04.2026
Filterüberwachung für piFLOW®p und piFLOW®t – jetzt vollständig in den Konfigurator integriert

Die Filterüberwachungsfunktion ist jetzt als konfigurierbare Option für piFLOW®p- und piFLOW®t-Förderer verfügbar, die mit der Steuereinheit ECU15 ausgestattet sind. Die Funktion ist direkt im Online-Konfigurator verfügbar, sodass Benutzer die intelligente Filterüberwachung zusammen mit ihrem Förderer einfach spezifizieren können.

Durch die Kombination aus Echtzeitüberwachung und intelligentem Multifilter-Management unterstützt die neue Filterüberwachungsfunktion Produktionsanlagen dabei, ihre Betriebszeit zu erhöhen, die Kapazität stabil zu halten und den energieintensiven Effekten verstopfter oder nicht optimal arbeitender Filter entgegenzuwirken.

Intelligente Überwachung für höhere Prozesszuverlässigkeit

Die Filterüberwachungsfunktion misst kontinuierlich den Differenzdruck über dem Filter und ermittelt während der ersten Förderzyklen eine Referenzlinie für saubere Filter. Auf dieser Basis überwacht das System die Performance im Zeitverlauf und zeigt frühzeitig an, wenn Filter zu verstopfen beginnen und eine Wartung erforderlich wird.

Eine klare, farbcodierte Statusanzeige auf der ECU15 erläutert dem Bediener:

  • schwarzes FiltersymbolSchwarz – Basislinienanalyse für neu installierte Filter
  • grünes FiltersymbolGrün – optimale Leistung und volle Produktionskapazität
  • orangefarbenes FiltersymbolOrange – Reinigung oder Filterwechsel planen, um Leistungsverlust zu vermeiden
  • rotes FiltersymbolRot – sofortige Reinigung oder Austausch erforderlich, um ungeplante Stillstände zu verhindern


Dies ermöglicht frühe, gezielt umsetzbare Warnhinweise – anstatt erst spät und reaktiv eingreifen zu müssen, wenn die Kapazität bereits gesunken ist oder ein Filter sogar versagt.

Konstruiert für anspruchsvolle Multimaterial-Anwendungen

Das System kann bis zu acht verschiedene Filtervoreinstellungen in der ECU‑15 verwalten, jede mit ihrer eigenen Basislinie und Schwellenwert. Dies ermöglicht:

  • Separate Filtersätze pro Produkt, um Kreuzkontamination zu vermeiden
  • Spezielle Handhabung von „problematischen" Produkten, die schneller verstopfen
  • Verfolgung von Förderzyklen, Filterschocks und Reinigungsereignissen pro Filtersatz

Die Filter-Basiswerte und Warnstufen lassen sich einfach an die Prozessanforderungen anpassen, wodurch Benutzer die Leistung für verschiedene Produkte, Rezepturen oder Produktionslinien optimieren können.

Klare Vorteile für Produktion, Wartung und Energieverbrauch

Indem der Filterzustand sichtbar und vorhersehbar gemacht wird, hilft die neue Funktion den Benutzern:

  • Die Produktionsstabilität und -kapazität zu erhöhen, indem sichergestellt wird, dass Filter während ihrer gesamten Lebensdauer optimal arbeiten
  • Den Energieverbrauch zu reduzieren, da saubere Filter weniger Energie benötigen als verstopfte, um die gleiche Leistung zu erzielen
  • Ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren, indem notfallbedingte filterbezogene Stopps durch geplante Wartung ersetzt werden
    Das Bewusstsein des Bedieners für den Filterzustand und dessen Auswirkungen auf den Prozess zu stärken

Kurz gesagt, Filter Monitoring verwandelt Filter von einem „versteckten" Verschleißteil in ein überwachtes, verwaltetes Asset im Fördersystem und ermöglicht vorbeugende Wartung.

Nahtlose Konfiguration in piFLOW®p und piFLOW®t

Filter Monitoring ist zunächst für die Kernproduktlinien der piFLOW®p (3, 7, 14, 33 und 56 L) und piFLOW®t Familien verfügbar, einschließlich Versionen mit und ohne piGENTLE®. Es unterstützt sowohl Ejektoren als auch – für piFLOW®p – elektromechanische Ejektoren.

Bei der Konfiguration eines Förderers können Benutzer einfach:

  1. Das gewünschte piFLOW®p oder piFLOW®t Modell und die Größe auswählen.
  2. Filter Monitoring im Konfigurator unter den Voreinstellungen auswählen.
  3. Schließen Sie die Konfiguration wie gewohnt ab; eine ECU15 mit der entsprechenden Software ist automatisch enthalten, wenn die Filterüberwachung ausgewählt wird.

Die Einführung wird durch aktualisierte Steuerungshardware und -software sowie eine intuitive HMI-Konstruktion auf der ECU15 unterstützt, wodurch sichergestellt wird, dass die erweiterte Überwachung für Bediener und Wartungspersonal einfach zu bedienen bleibt.

Für weitere Informationen über die Filterüberwachung, piFLOW®-Vakuumförderer und ECU15 wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Piab-Vertreter. Konfigurieren Sie Ihren piFLOW® noch heute mit der Filterüberwachung!

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